2012 – ein kurzer Rückblick

2012 – das Jahr der Ablehnungen von Zuschüssen ist vorbei.

Im letzten Jahr wurde der Weg zu einer Existenzgründung von Seiten der Behörden mit Steinen verbaut – Gründungswillige wurde abgeraten den Weg überhaupt zu beschreiten. Wer sich nicht abhalten ließ und den Versuch einer Gründung aus Arbveitslosigkeit trotzdem wagte, wurde in der ersten Hälfte des Jahres pauschal mit einer Absage bedacht.

In seinem Jahresrückblick auf geförderte Gründungen 2012, stellt Dr. Andreas Lutz in seinem Xing-Gruppen-Newsletter fest,  dass es einen Rückgang bei der Gewährung des Gründungszuschusses im Vergleich zum Vorjahr um 85% gab. Der Zuschuss wurde 20.634mal bewilligt. Beim Einstiegsgeld lag der Rückgang der Bewilligungen mit 30% gegenüber dem Vorjahr gar nicht so hoch.

Erklärt wird dieser Rückgang damit, dass es viel weniger Anträge auf den Gründungszuschuss gab, als in den vorherigen Jahren. Die Praxis der Arbeitsagenturen bestand in der ersten Jahreshälfte in erster Linie darin, Gründern abzuraten den Schritt in die Selbständigkeit überhaupt zu probieren. So wurden Anfang des Jahres 2012 Anträge zum Großteil ohne genauere Prüfung per se einfach abgelehnt.

Im Gegenzug fielen aber, und das ist die positive Nachricht, die Urteile der Arbeitsgerichte, die Klagen von Gründern bearbeitet haben, positiv für die Gründer aus.

Der Ausblick auf 2013 kann also nur sein:

Wer gründen will, sollte sich nicht abhalten lassen und den Weg mit allen Konsequenzen beschreiten. Wer eine Ablehnung erhält und Widerspruch (mit Hilfe seines Beraters) einlegt, hat gute Chancen vor einem Sozialgericht Recht zu bekommen und damit die Förderung doch noch zu erhalten.

So gehen wir positiv in das neue Jahr 2013

Mit besten Grüßen

ihr Jan-Pieter van Nes

 

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